Die Abwesenheit des menschlichen Körpers galt bislang als wesentlicher Unterschied zwischen der Interaktion mit der realweltlichen Umgebung und der Interaktion mit dem Computer [1]. Im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs wird jedoch zunehmend der gesamte Körper als Kommunikationskanal [2] verstanden, über den Mensch und Computer mit einander interagieren können [3].
Als Embodiment [4] wird die allmähliche Verkörperung der Mensch- Computer- Interaktion bezeichnet, die auf physischen Aktivitäten in der Realumgebung des Nutzers und basiert und sich in Echtzeit vollzieht:
„Embodiment means possessing and acting through a physical manifestation in the world. [...] Embodied phenomena are those that by their very nature occur in real time and real space.“[5]
Es wird davon ausgegangen, dass die physische Komponente an Bedeutung gewinnen und die klassische Interaktion über den Computerbildschirm ergänzen wird. Menschen werden in Zukunft zusätzlich über Berührungen und Bewegungen mit Computern interagieren, wobei sich die menschliche Kommunikation mit digitalen Technologien immer mehr verkörpern wird.
„We expect interaction with digital media to become much more physical and less screen based. People will interact with digital technologies through touch, manipulation, and gesture; interaction will increasingly be embodied.” [6]
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